Japan

Kawasaki — 1,500 MW Erdgas

Erdgas Überprüft am

Kawasaki ist ein 1,500 MW Gas Kraftwerk in Japan. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.

Kapazität
1,500 MW

Installiert

Inbetriebgenommen
2002

Inbetriebnahmejahr

Besitzer
Tokyo

Betreiber

Standort
35.51, 139.76

Koordinaten

Einblicke

#77
größte in Japan
#304
weltweit größte Erdgas-Anlage
#1,243
weltweit größte
2002
3 Jahre neuer als der Durchschnitt
24
betrieben von Tokyo
56
Kraftwerke im Umkreis von 100 km

Technische Details

Brennstofftyp
Erdgas
Kapazität
1,500 MW
Inbetriebgenommen
2002
Status
Operational
Besitzer
Tokyo
Land
Japan
Koordinaten
35.512, 139.763

CO₂-Fußabdruck

Jährliches CO₂
2.9M t

Tonnen / Jahr

Lebensdauer CO₂
86.9M t

über ~30 Jahre

Intensität
490 g

Geschätzte gCO2/kWh

Jährliche Emissionen entsprechen

629,863
Autos pro Jahr
386,316
Haushalte pro Jahr
131.7M
Bäume zum Ausgleich

Richtwert auf Basis von Standard-Lebenszyklus-Emissions- und Kapazitätsfaktoren – kein gemessener Wert. Rechner öffnen

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About this plant

Das Kawasaki-Gaskraftwerk ist eine bedeutende Energieerzeugungsanlage in Japan mit einer Gesamtleistung von 1500 MW. Es befindet sich in der Stadt Kawasaki, die strategisch in der Nähe von Tokio liegt, und wird von der Tokyo Electric Power Company (TEPCO) betrieben. Das Kraftwerk spielt eine wesentliche Rolle im japanischen Energiesektor, insbesondere in der Zeit nach der Fukushima-Katastrophe von 2011, als das Land seine Abhängigkeit von Kernenergie reduzierte und verstärkt auf alternative Energiequellen umstieg.

Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Hauptbrennstoff, was es zu einer relativ sauberen Energiequelle im Vergleich zu Kohle oder Öl macht. Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der bei der Verbrennung weniger CO2-Emissionen produziert, was zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beiträgt. In der technischen Ausführung setzt das Kawasaki-Kraftwerk moderne Gasturbinen ein, die eine hohe Effizienz aufweisen und in der Lage sind, die Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie effizient zu gestalten. Die Kombination von Gasturbinen mit Dampfturbinen in einem kombinierten Zyklus ermöglicht eine weitere Effizienzsteigerung, indem die Abwärme der Gasturbinen genutzt wird, um zusätzlich Dampf zu erzeugen und damit eine Dampfturbine anzutreiben.

Die Umweltauswirkungen des Kawasaki-Gaskraftwerks sind im Vergleich zu konventionellen Kohlekraftwerken deutlich geringer. Dennoch sind die Emissionen von Stickoxiden und anderen Schadstoffen, die bei der Verbrennung von Erdgas entstehen, nicht zu vernachlässigen. In den letzten Jahren hat das Kraftwerk Maßnahmen ergriffen, um die umweltschädlichen Emissionen weiter zu reduzieren, einschließlich der Implementierung von Technologien zur Abgasreinigung und der kontinuierlichen Überwachung der Luftqualität.

Regionale Bedeutung hat das Kawasaki-Gaskraftwerk nicht nur aufgrund seiner Energieerzeugungskapazität, sondern auch wegen seiner Rolle in der Energiesicherheit Japans. Nach dem Rückgang der Kernenergieproduktion hat das Kraftwerk dazu beigetragen, die Energieversorgung der Region Tokio zu stabilisieren und die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu diversifizieren. Das Kraftwerk unterstützt auch die Integration erneuerbarer Energiequellen, indem es als flexibler Backup-Generator fungiert, der bei Bedarf schnell hochgefahren werden kann, um Schwankungen in der Energieerzeugung aus Wind- und Solaranlagen auszugleichen.

Insgesamt ist das Kawasaki-Gaskraftwerk ein wichtiger Akteur in der Energieinfrastruktur Japans und trägt zur Erreichung der nationalen Klimaziele bei, indem es den Übergang zu saubereren Energiequellen fördert und gleichzeitig die Energieversorgung der wirtschaftlich bedeutenden Region Tokio sichert.

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