Venezuela

Termozulia — 1,300 MW Erdgas

Erdgas Überprüft am

Termozulia ist ein 1,300 MW Gas Kraftwerk in Venezuela. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.

Kapazität
1,300 MW

Installiert

Inbetriebgenommen
2010

Inbetriebnahmejahr

Besitzer
PDVSA

Betreiber

Standort
10.49, -71.64

Koordinaten

Einblicke

#8
größte in Venezuela
#454
weltweit größte Erdgas-Anlage
#1,645
weltweit größte
2010
11 Jahre neuer als der Durchschnitt
10
betrieben von PDVSA
7
Kraftwerke im Umkreis von 100 km

Technische Details

Brennstofftyp
Erdgas
Kapazität
1,300 MW
Inbetriebgenommen
2010
Status
Operational
Besitzer
PDVSA
Land
Venezuela
Koordinaten
10.488, -71.635

CO₂-Fußabdruck

Jährliches CO₂
2.5M t

Tonnen / Jahr

Lebensdauer CO₂
75.3M t

über ~30 Jahre

Intensität
490 g

Geschätzte gCO2/kWh

Jährliche Emissionen entsprechen

545,881
Autos pro Jahr
334,807
Haushalte pro Jahr
114.1M
Bäume zum Ausgleich

Richtwert auf Basis von Standard-Lebenszyklus-Emissions- und Kapazitätsfaktoren – kein gemessener Wert. Rechner öffnen

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About this plant

Das Termozulia-Kraftwerk ist ein bedeutendes Gas-Turbinenkraftwerk in Venezuela mit einer Gesamtleistung von 1300 Megawatt (MW). Es spielt eine zentrale Rolle im venezolanischen Energiesektor, der stark von fossilen Brennstoffen abhängt. Insbesondere ist das Kraftwerk ein wesentlicher Bestandteil der Stromversorgung der Region Zulia, die aufgrund ihrer geographischen Lage und ihrer Nähe zu den Gasvorkommen eine strategische Bedeutung hat. Die Nutzung von Erdgas als Brennstoff ermöglicht eine relativ saubere und effiziente Energieerzeugung im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl. Erdgas verbrennt mit einem geringeren CO2-Ausstoß und produziert weniger Schadstoffe, was es zu einer bevorzugten Wahl für moderne Kraftwerke macht. Allerdings sind auch die Umweltbelastungen durch Gasförderung und -transport nicht zu vernachlässigen, insbesondere in einem Land wie Venezuela, in dem politische und wirtschaftliche Instabilität die Umweltregulierungen beeinflussen kann. Die Termozulia-Anlage ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein Symbol für die Herausforderungen und Chancen, mit denen die venezolanische Energiepolitik konfrontiert ist. Die Abhängigkeit von einem einzigen Brennstoff und die fehlende Diversifizierung der Energiequellen sind kritische Punkte, die die Nachhaltigkeit und Resilienz des Energiesystems des Landes gefährden. In einer Zeit globaler Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels könnte die venezolanische Regierung mit einer verstärkten Fokussierung auf erneuerbare Energien und Energieeffizienzmaßnahmen auf die Herausforderungen reagieren, die sich aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ergeben. Zudem hat das Termozulia-Kraftwerk eine regionale Bedeutung, da es nicht nur zur Deckung der lokalen Nachfrage beiträgt, sondern auch die Möglichkeit bietet, überschüssige Energie in benachbarte Regionen zu exportieren. Diese Möglichkeit der Energieverteilung kann zur Stabilität des nationalen Stromnetzes beitragen und die wirtschaftliche Entwicklung in der Region fördern. In Anbetracht der geopolitischen Lage Venezuelas und der damit verbundenen Schwierigkeiten ist es unerlässlich, dass die Regierung eine nachhaltige und zukunftsorientierte Energiepolitik verfolgt, um die Vitalität ihrer Energieinfrastruktur zu gewährleisten und gleichzeitig die ökologischen Auswirkungen zu minimieren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Termozulia-Kraftwerk eine bedeutende Rolle im venezolanischen Energiesektor spielt, sowohl technisch als auch regional, jedoch auch Herausforderungen hinsichtlich Umwelt und nachhaltiger Entwicklung mit sich bringt.

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