HPP Portile de Fier I ist ein 1,161 MW Wasser Kraftwerk in Rumänien. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.
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Year online
Operator
Koordinaten
Insights
Standort
Technische Details
- Brennstofftyp
- Wasserkraft
- Kapazität
- 1,161 MW
- Inbetriebgenommen
- 1972
- Status
- Operational
- Besitzer
- Hydroelectric Power Plant Portile de Fier
- Land
- Romania
- Koordinaten
- 44.673, 22.532
CO₂-Fußabdruck
tonnes / year
over ~80 yrs
Geschätzte gCO2/kWh
Jährliche Emissionen entsprechen
Renewable source — life-cycle emissions only (materials/construction), no direct combustion. Open calculator
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About this plant
Das HPP Portile de Fier I ist ein bedeutendes Wasserkraftwerk in Rumänien mit einer installierten Kapazität von 1161 MW. Es wurde 1972 in Betrieb genommen und befindet sich am Eisernen Tor, einem engen Abschnitt der Donau, der die Grenze zwischen Rumänien und Serbien bildet. Dieses Kraftwerk spielt eine entscheidende Rolle im rumänischen Energiesektor, da es nicht nur einen erheblichen Teil des nationalen Strombedarfs deckt, sondern auch zur Stabilität des Stromnetzes beiträgt. Durch die Erzeugung von elektrischer Energie aus einem erneuerbaren und umweltfreundlichen Rohstoff – Wasser – ist das HPP Portile de Fier I wesentlich für die Bemühungen Rumäniens, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die Kohlenstoffemissionen zu minimieren.
Das Kraftwerk nutzt die hydroelektrische Energie der Donau, um Strom zu produzieren. Hydroenergie ist eine der ältesten und effizientesten Methoden zur Stromerzeugung. Sie nutzt die kinetische Energie von fließendem Wasser, um Turbinen anzutreiben, die dann elektrische Energie erzeugen. Das HPP Portile de Fier I ist mit mehreren Francis-Turbinen ausgestattet, die für ihre hohe Effizienz und Flexibilität bekannt sind. Diese Art von Turbine ist besonders geeignet für Wasserkraftwerke mit variierenden Wasserhöhen und Durchflussmengen, was das Kraftwerk in der Lage versetzt, variabel auf die Nachfrage zu reagieren.
Die umwelttechnischen Auswirkungen des HPP Portile de Fier I sind im Vergleich zu fossilen Brennstoffen relativ gering. Während der Bau des Kraftwerks und der damit verbundenen Staudämme Infrastruktureingriffe in die Umwelt mit sich brachte, produziert das Kraftwerk während seines Betriebs keine direkten CO2-Emissionen. Allerdings hat die Umwandlung von Flussgebieten in Stauseen Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna, insbesondere auf Fischpopulationen, die durch die veränderten Lebensbedingungen betroffen sein können. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurden verschiedene Maßnahmen zur Fischwanderung implementiert, um die Biodiversität in der Region zu erhalten.
Regionale Bedeutung hat das HPP Portile de Fier I auch als wirtschaftlicher Motor. Es schafft Arbeitsplätze in der Umgebung und fördert die lokale Wirtschaft durch die Bereitstellung von Strom für Industrie und Haushalte. Zudem hat es eine wichtige Rolle in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Rumänien und Serbien gespielt, da es nicht nur die Energieversorgung beider Länder unterstützt, sondern auch eine Plattform für technische und wirtschaftliche Zusammenarbeit bietet.
Insgesamt ist das HPP Portile de Fier I ein zentraler Bestandteil der rumänischen Energieinfrastruktur. Mit seiner Fähigkeit, große Mengen an sauberer Energie zu erzeugen, trägt es wesentlich zur nachhaltigen Entwicklung des Landes bei und ist ein Beispiel für die Nutzung erneuerbarer Ressourcen zur Förderung einer umweltfreundlicheren Energiezukunft.
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