Argentina

Central Nuclear de Atucha I — 1,100 MW Kernkraft

Kernkraft Überprüft am

Central Nuclear de Atucha I ist ein 1,100 MW Kernenergie Kraftwerk in Argentinien. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.

Kapazität
1,100 MW

Installed

Inbetriebgenommen
1974

Year online

Besitzer
Nucleoeléctrica Argentina S.A.

Operator

Standort
-33.97, -59.21

Koordinaten

Insights

#13
largest in Argentinien
#317
largest Kernkraft worldwide
#2,209
largest worldwide
1974
14 yrs older than avg
2
operated by Nucleoeléctrica Argentina S.A.
21
plants within 100 km

Technische Details

Brennstofftyp
Kernkraft
Kapazität
1,100 MW
Inbetriebgenommen
1974
Status
Operational
Besitzer
Nucleoeléctrica Argentina S.A.
Land
Argentina
Koordinaten
-33.969, -59.207
Wikipedia
Link

CO₂-Fußabdruck

Jährliches CO₂
98,287 t

tonnes / year

Lebensdauer CO₂
4,914,360 t

over ~50 yrs

Intensity
12 g

Geschätzte gCO2/kWh

Jährliche Emissionen entsprechen

21,367
Autos pro Jahr
13,105
Haushalte pro Jahr
4,467,600
Bäume zum Ausgleich

Indicative estimate from standard life-cycle emission and capacity factors — not a measured figure. Open calculator

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About this plant

Die Zentrale Nuklearanlage Atucha I ist ein bedeutendes Kernkraftwerk in Argentinien und befindet sich in der Provinz Buenos Aires. Mit einer installierten Leistung von 1100 Megawatt (MW) spielt Atucha I eine zentrale Rolle in der argentinischen Energieversorgung und trägt erheblich zur Stabilität des nationalen Stromnetzes bei. Das Kraftwerk wurde 1974 in Betrieb genommen und ist das erste kommerzielle Kernkraftwerk des Landes. Es nutzt Uran als Brennstoff, das in Form von leicht angereichertem Uranoxid vorliegt. Diese Art von Brennstoff ermöglicht eine kontrollierte nukleare Spaltung, die zur Erzeugung von Wärme führt, welche wiederum Wasserdampf erzeugt, der Turbinen antreibt und elektrische Energie produziert.

Atucha I ist Teil eines diversifizierten Energiemixes, der in Argentinien zur Anwendung kommt, und leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. In einem Land, das mit Energieengpässen und steigender Nachfrage konfrontiert ist, bietet die Kernenergie eine zuverlässige und kontinuierliche Energiequelle. Die Anlage hat es Argentinien ermöglicht, einen Teil seiner Energiebedürfnisse durch heimische Ressourcen zu decken und somit die Energiesicherheit zu erhöhen. Der Betrieb von Atucha I hat auch zur Entwicklung eines inländischen Know-hows im Bereich der Nukleartechnologie beigetragen, was für die Förderung weiterer Projekte in der Zukunft von Bedeutung ist.

Hinsichtlich der Umweltauswirkungen ist die Kernenergie eine relativ saubere Energiequelle im Vergleich zu fossilen Brennstoffen, da sie keine direkten Kohlenstoffemissionen erzeugt. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich der nuklearen Abfälle und der Risiken im Zusammenhang mit möglichen Unfällen. Die argentinischen Behörden haben jedoch umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen und Notfallpläne implementiert, um die Risiken zu minimieren und den sicheren Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Die Überwachung der Umwelt und die Durchführung von Sicherheitsinspektionen sind Teil der regulativen Anforderungen, die den Betrieb von Atucha I begleiten.

In regionaler Hinsicht hat Atucha I nicht nur eine wirtschaftliche Bedeutung, sondern auch eine soziale Dimension. Das Kraftwerk schafft Arbeitsplätze und fördert die lokale Wirtschaft. Zudem spielt es eine Rolle in der Ausbildung und Forschung im Bereich der Kernenergie, was für die künftige Generation von Fachkräften von Bedeutung ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zentrale Nuklearanlage Atucha I eine Schlüsselfunktion im argentinischen Energiesektor einnimmt, sowohl in Bezug auf die Energieerzeugung als auch hinsichtlich der technologischen Entwicklung und der wirtschaftlichen Stabilität der Region.

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