Japan

Hamaoka — 3,617 MW Kernkraft

Kernkraft Überprüft am

Hamaoka ist ein 3,617 MW Kernenergie Kraftwerk in Japan. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.

Kapazität
3,617 MW

Installed

Inbetriebgenommen
2005

Year online

Besitzer
Chubu

Operator

Standort
34.62, 138.14

Koordinaten

Insights

#20
largest in Japan
#70
largest Kernkraft worldwide
#226
largest worldwide
2005
17 yrs newer than avg
18
operated by Chubu
24
plants within 100 km

Technische Details

Brennstofftyp
Kernkraft
Kapazität
3,617 MW
Inbetriebgenommen
2005
Status
Operational
Besitzer
Chubu
Land
Japan
Koordinaten
34.624, 138.142

CO₂-Fußabdruck

Jährliches CO₂
323,186 t

tonnes / year

Lebensdauer CO₂
16,159,309 t

over ~50 yrs

Intensity
12 g

Geschätzte gCO2/kWh

Jährliche Emissionen entsprechen

70,258
Autos pro Jahr
43,091
Haushalte pro Jahr
14,690,281
Bäume zum Ausgleich

Indicative estimate from standard life-cycle emission and capacity factors — not a measured figure. Open calculator

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About this plant

Das Hamaoka-Kernkraftwerk, gelegen in der Präfektur Shizuoka, Japan, ist mit einer installierten Leistung von 3617 Megawatt eines der größten Kernkraftwerke des Landes. Es wird von Chubu Electric Power Company betrieben und spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung Japans. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 wurde der Betrieb des Kraftwerks vorübergehend eingestellt, was die Diskussion über die Sicherheit und Zukunft der Kernenergie in Japan weiter anheizte.

Das Kraftwerk verfügt über insgesamt fünf Reaktoren, von denen die ersten beiden Reaktoren 1976 und 1978 in Betrieb genommen wurden. Die Reaktoren nutzen Uran als Brennstoff, das in Form von Uranoxid vorliegt. Dieser Brennstoff wird in einem speziellen Prozess angereichert, um die Effizienz der Kernspaltung zu erhöhen. Der Brennstoff wird in Brennelementen verpackt, die in den Reaktorkern eingesetzt werden, wo die Kernspaltung stattfindet. Dieser Prozess erzeugt enorme Mengen an Wärme, die wiederum zur Dampferzeugung verwendet wird, um Turbinen anzutreiben und elektrischen Strom zu erzeugen. Die Technologie, die in Hamaoka verwendet wird, ist eine Kombination aus fortschrittlichen Sicherheitsfeatures und strengen Sicherheitsstandards, die nach den Vorfällen von Fukushima weiter verbessert wurden.

Die Umweltauswirkungen des Hamaoka-Kernkraftwerks sind ein zentraler Diskussionspunkt in der japanischen Gesellschaft. Während Kernenergie als CO2-arme Energiequelle angesehen wird, gibt es Bedenken hinsichtlich der Entsorgung radioaktiver Abfälle und der möglichen Gefahren von nuklearen Unfällen. Das Kraftwerk liegt in einer seismisch aktiven Region, was Fragen zur Erdbebensicherheit aufwirft. Nach den Erdbeben in Japan wurde das Kraftwerk mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet, um den Risiken besser entgegenzuwirken und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Regional hat das Hamaoka-Kraftwerk eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Es versorgt nicht nur Millionen von Haushalten mit Strom, sondern schafft auch Arbeitsplätze in der Region und unterstützt die lokale Wirtschaft. Die Debatte über die Kernenergie und speziell über das Hamaoka-Kraftwerk hat jedoch auch zu einem Anstieg der erneuerbaren Energien in Japan geführt, da die Regierung und die Bevölkerung zunehmend auf nachhaltigere Energiequellen umschwenken möchten. In diesem Kontext bleibt das Hamaoka-Kernkraftwerk ein wichtiger, wenn auch umstrittener Bestandteil der japanischen Energiepolitik und -versorgung, während das Land nach einem Gleichgewicht zwischen Energiebedarf, Sicherheit und Umweltbewusstsein sucht.

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