ALICURA ist ein 1,050 MW Wasser Kraftwerk in Argentinien. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.
Installiert
Inbetriebnahmejahr
Betreiber
Koordinaten
Einblicke
Standort
Technische Details
- Brennstofftyp
- Wasserkraft
- Kapazität
- 1,050 MW
- Inbetriebgenommen
- 1987
- Status
- Operational
- Besitzer
- AES ARGENTINA GENERACION S.A.
- Land
- Argentina
- Koordinaten
- -40.580, -70.749
- Wikipedia
- Link
CO₂-Fußabdruck
Tonnen / Jahr
über ~80 Jahre
Geschätzte gCO2/kWh
Jährliche Emissionen entsprechen
Erneuerbare Quelle – nur Lebenszyklus-Emissionen (Material/Bau), keine direkte Verbrennung. Rechner öffnen
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About this plant
Das Wasserkraftwerk ALICURA ist eine zentrale Energieerzeugungsanlage in Argentinien mit einer installierten Leistung von 1050 MW. Es wurde 1987 in Betrieb genommen und gehört der AES Argentina Generación S.A. an. ALICURA nutzt die Wasserkraft als primäre Energiequelle, die aus der Umwandlung von potenzieller Energie in kinetische Energie von fließendem Wasser gewonnen wird. In Argentinien spielt die Wasserkraft eine entscheidende Rolle im Energiemix des Landes, da sie eine der Hauptquellen für erneuerbare Energien darstellt und somit zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen beiträgt.
Die technische Ausführung des Kraftwerks basiert auf dem Prinzip der Speicherkraftwerke, bei dem Wasser in einem Stausee aufgestaut wird, um bei Bedarf durch Turbinen geleitet zu werden. Diese Turbinen wandeln die kinetische Energie des fließenden Wassers in elektrische Energie um. Die Effizienz und Zuverlässigkeit von Wasserkraftwerken wie ALICURA machen sie zu einer stabilen Energiequelle, die Schwankungen in der Stromnachfrage ausgleichen kann. Die Anlage trägt somit zur Stabilität des argentinischen Stromnetzes bei und bietet eine Grundlastversorgung, die für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes von großer Bedeutung ist.
Umwelttechnisch hat ALICURA sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Positiv ist, dass die Nutzung von Wasserkraft erhebliche Mengen an Treibhausgasemissionen vermeidet, die typischerweise mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe verbunden sind. Dies trägt zur Bekämpfung des Klimawandels bei und fördert eine nachhaltige Entwicklung. Auf der anderen Seite können Stauseen und die damit verbundene Veränderung von Flussläufen negative Auswirkungen auf lokale Ökosysteme und die Biodiversität haben. Der Bau von Staudämmen kann zur Überflutung von landwirtschaftlichen Flächen und Lebensräumen führen, was die natürlichen Lebensräume von Flora und Fauna beeinträchtigt.
Regional gesehen hat ALICURA eine wesentliche Bedeutung für die Provinz Neuquén, in der es sich befindet. Das Kraftwerk ist ein wichtiger Arbeitgeber vor Ort und trägt zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Zudem wird der erzeugte Strom nicht nur lokal, sondern auch in andere Teile des Landes exportiert, wodurch es zur Sicherstellung der Energieversorgung in ganz Argentinien beiträgt. ALICURA ist somit ein Schlüsselelement der Energieinfrastruktur Argentiniens und ein Beispiel für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen in einem sich wandelnden globalen Energiemarkt.
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