Sangtuda 1 ist ein 700 MW Wasser Kraftwerk in Tadschikistan. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.
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Year online
Operator
Koordinaten
Insights
Standort
Technische Details
- Brennstofftyp
- Wasserkraft
- Kapazität
- 700 MW
- Inbetriebgenommen
- 2009
- Status
- Operational
- Besitzer
- IPP
- Land
- TJK
- Koordinaten
- 38.044, 69.058
CO₂-Fußabdruck
tonnes / year
over ~80 yrs
Geschätzte gCO2/kWh
Jährliche Emissionen entsprechen
Renewable source — life-cycle emissions only (materials/construction), no direct combustion. Open calculator
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About this plant
Das Wasserkraftwerk Sangtuda 1 ist ein bedeutendes hydroelektrisches Kraftwerk in Tadschikistan mit einer installierten Leistung von 700 MW. Es wurde 2009 in Betrieb genommen und ist im Besitz eines Unabhängigen Stromerzeugers (IPP). Sangtuda 1 spielt eine entscheidende Rolle im Energiesektor des Landes, da es zur Deckung des wachsenden Strombedarfs beiträgt und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert. Durch die Nutzung der Wasserkraft leistet das Kraftwerk einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung der Region und zur wirtschaftlichen Entwicklung Tadschikistans.
Die technische Grundlage des Kraftwerks basiert auf der Verwendung von Wasser als primäre Energiequelle. Wasserkraftwerke nutzen die kinetische Energie von fließendem Wasser, um Turbinen anzutreiben, die Strom erzeugen. Im Fall von Sangtuda 1 wird Wasser aus dem Fluss Vakhsh abgeleitet, um die Turbinen zu betreiben. Dieser Prozess ist nicht nur effizient, sondern auch nachhaltig, da er auf einem erneuerbaren Energieträger beruht. Die Fähigkeit, große Mengen Wasser zu speichern und zu regulieren, ermöglicht es dem Kraftwerk, eine konstante Stromversorgung aufrechtzuerhalten, was besonders wichtig für die Stabilität des nationalen Stromnetzes ist.
Die Umweltwirkungen des Wasserkraftwerks sind gemischt. Einerseits trägt Sangtuda 1 zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei, da es fossile Brennstoffe ersetzt und somit die Luftqualität verbessert. Anderseits können große Staudämme und Wasserkraftwerke auch negative Auswirkungen auf lokale Ökosysteme haben, wie zum Beispiel die Veränderung von Flussläufen und die Beeinträchtigung von Lebensräumen für flora und fauna. Es ist daher wichtig, dass im Rahmen des Betriebs des Kraftwerks Umweltmanagementpraktiken implementiert werden, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Regionale Bedeutung hat Sangtuda 1 auch hinsichtlich der Energiekooperation mit Nachbarländern. Tadschikistan hat das Potenzial, ein bedeutender Energieexporteur in Zentralasien zu werden, und Sangtuda 1 ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Durch den Export von überschüssigem Strom kann das Land nicht nur seine wirtschaftlichen Ressourcen diversifizieren, sondern auch zur Energieversorgung in der Region beitragen. Dies ist besonders relevant in einem Gebiet, in dem viele Länder unter einem Mangel an zuverlässiger Energieversorgung leiden. Sangtuda 1 ist somit nicht nur ein Schlüsselprojekt für die nationale Energiepolitik Tadschikistans, sondern auch ein Beispiel für die Möglichkeiten der regionalen Zusammenarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien.
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