CT TUCUMAN ist ein 438 MW Gas Kraftwerk in Argentinien. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.
Installiert
Inbetriebnahmejahr
Betreiber
Koordinaten
Einblicke
Standort
Technische Details
- Brennstofftyp
- Erdgas
- Kapazität
- 438 MW
- Inbetriebgenommen
- 1998
- Status
- Operational
- Besitzer
- YPF ENERGIA ELECTRICA S.A.
- Land
- Argentina
- Koordinaten
- -26.996, -65.166
CO₂-Fußabdruck
Tonnen / Jahr
über ~30 Jahre
Geschätzte gCO2/kWh
Jährliche Emissionen entsprechen
Richtwert auf Basis von Standard-Lebenszyklus-Emissions- und Kapazitätsfaktoren – kein gemessener Wert. Rechner öffnen
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About this plant
Das Kraftwerk CT Tucumán ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Argentinien mit einer Gesamtkapazität von 438 Megawatt (MW). Es wurde 1998 von YPF Energía Eléctrica S.A. in Betrieb genommen und spielt eine entscheidende Rolle im Energiesektor des Landes. Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Hauptbrennstoff, der als sauberer und effizienter Energieträger gilt. Erdgas wird hauptsächlich durch hydraulisches Fracking und andere Methoden gefördert, die in Argentinien eine zunehmende Bedeutung erlangt haben. Die Nutzung von Erdgas in Kraftwerken führt im Vergleich zu Kohle und Öl zu deutlich geringeren CO2-Emissionen, was es zu einer umweltfreundlicheren Option für die Stromerzeugung macht.
CT Tucumán ist nicht nur für seine technische Effizienz und die Verwendung von Erdgas bekannt, sondern auch für seine strategische Bedeutung für die regionale Energieversorgung. Das Kraftwerk befindet sich in der Provinz Tucumán, die im Nordwesten Argentiniens liegt. Diese Region ist historisch ein landwirtschaftliches Zentrum, und die Zuverlässigkeit der Energieversorgung ist entscheidend für die Entwicklung der Industrie und die Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe. Das Kraftwerk trägt dazu bei, die Nachfrage nach elektrischer Energie zu decken, insbesondere während der Spitzenlastzeiten, wenn der Verbrauch aufgrund von klimatischen Bedingungen oder industriellen Aktivitäten ansteigt.
Die Inbetriebnahme des Kraftwerks CT Tucumán fiel in eine Zeit, in der Argentinien seine Energiestrategie neu ausrichtete und verstärkt auf erneuerbare Energien und weniger umweltschädliche fossile Brennstoffe setzte. Während das Land weiterhin daran arbeitet, seinen Energiebedarf aus nachhaltigen Quellen zu decken, bleibt Erdgas eine wichtige Übergangslösung, um die Lücke zwischen den derzeitigen Energieerzeugungsmethoden und den zukünftigen Zielen der erneuerbaren Energien zu schließen.
Die Umweltwirkungen des Kraftwerks sind unter Berücksichtigung der gesamten Lebensdauer und der Emissionen, die bei der Erzeugung von Strom aus Erdgas entstehen, ein wichtiges Thema. Obwohl Erdgas sauberer als Kohle ist, sind die Methanemissionen, die während des Förder- und Transportprozesses auftreten können, besorgniserregend. Die argentinische Regierung und YPF Energía Eléctrica S.A. haben jedoch Maßnahmen ergriffen, um die Effizienz zu verbessern und die Umweltauswirkungen zu minimieren.
Insgesamt ist das Kraftwerk CT Tucumán ein wichtiger Bestandteil der argentinischen Energieinfrastruktur. Es leistet nicht nur einen Beitrag zur Stabilität des Stromnetzes in der Region, sondern unterstützt auch die wirtschaftliche Entwicklung und die Bemühungen um eine nachhaltigere Energiezukunft in Argentinien.
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