Japan

Ikata — 2,022 MW Kernkraft

Kernkraft Überprüft am

Ikata ist ein 2,022 MW Kernenergie Kraftwerk in Japan. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.

Kapazität
2,022 MW

Installed

Inbetriebgenommen
1972

Year online

Besitzer
Shikoku

Operator

Standort
33.49, 132.31

Koordinaten

Insights

#46
largest in Japan
#189
largest Kernkraft worldwide
#766
largest worldwide
1972
16 yrs older than avg
4
operated by Shikoku
37
plants within 100 km

Technische Details

Brennstofftyp
Kernkraft
Kapazität
2,022 MW
Inbetriebgenommen
1972
Status
Operational
Besitzer
Shikoku
Land
Japan
Koordinaten
33.491, 132.309

CO₂-Fußabdruck

Jährliches CO₂
180,670 t

tonnes / year

Lebensdauer CO₂
9,033,487 t

over ~50 yrs

Intensity
12 g

Geschätzte gCO2/kWh

Jährliche Emissionen entsprechen

39,276
Autos pro Jahr
24,089
Haushalte pro Jahr
8,212,261
Bäume zum Ausgleich

Indicative estimate from standard life-cycle emission and capacity factors — not a measured figure. Open calculator

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About this plant

Das Kernkraftwerk Ikata ist ein bedeutendes Kraftwerk in Japan mit einer Gesamtleistung von 2022 MW. Es befindet sich in der Präfektur Ehime auf der Insel Shikoku und wird von der Shikoku Electric Power Company betrieben. Ikata spielt eine zentrale Rolle in Japans Energieversorgung, insbesondere im Kontext der Bemühungen um eine diversifizierte und nachhaltige Energiepolitik. Nach den Ereignissen von Fukushima im Jahr 2011 wurde die Nuklearindustrie in Japan stark überprüft und reguliert, was die Betriebssituation vieler Kernkraftwerke beeinflusste. Ikata ist eines der wenigen Kernkraftwerke, das nach umfangreichen Sicherheitsprüfungen und Modernisierungen wieder in Betrieb genommen wurde, um zur Stabilität des japanischen Stromnetzes beizutragen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Das Kraftwerk nutzt Uran als Brennstoff, das in Form von Kernbrennstoffelementen in einem Druckwasserreaktor (PWR) verwendet wird. Diese Technologie ermöglicht eine kontrollierte Kernspaltung, die Wärme erzeugt, die dann zur Erzeugung von Dampf verwendet wird, um Turbinen anzutreiben und elektrische Energie zu erzeugen. Der Einsatz von Uran als Brennstoff ist sowohl vorteilhaft als auch herausfordernd; während die Kernspaltung eine hohe Energiedichte aufweist und im Vergleich zu fossilen Brennstoffen weniger CO2-Emissionen verursacht, wirft die Handhabung von radioaktiven Abfällen und die Sicherheit der Reaktoren Bedenken auf. Das Kernkraftwerk Ikata hat umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen implementiert, um den Anforderungen der japanischen Regulierungsbehörden gerecht zu werden, einschließlich der Verbesserung von Notfallplänen und der Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen Naturkatastrophen.

Die Umweltwirkungen des Kernkraftwerks Ikata sind ein wichtiges Thema in der öffentlichen Diskussion. Während die Kernenergie im Betrieb geringe Treibhausgasemissionen aufweist, gibt es Bedenken hinsichtlich der langfristigen Lagerung von radioaktiven Abfällen sowie der potenziellen Risiken eines nuklearen Unfalls. Das Kraftwerk hat daher Programme zur Überwachung der Umweltauswirkungen implementiert und arbeitet daran, die Transparenz und das Vertrauen der Öffentlichkeit zu stärken.

Regional betrachtet hat das Kraftwerk Ikata eine signifikante wirtschaftliche Bedeutung für die Region Shikoku. Es schafft Arbeitsplätze und unterstützt lokale Unternehmen, die mit der Energieerzeugung und -verteilung verbunden sind. Zudem spielt es eine Rolle bei der Stabilisierung der Stromversorgung in einer Region, die anfällig für Naturereignisse ist, wie Erdbeben und Taifune. In der Übergangsphase hin zu einer nachhaltigeren Energiezukunft ist das Kernkraftwerk Ikata ein wichtiger Bestandteil der energetischen Infrastruktur Japans, der sowohl Herausforderungen als auch Chancen für die Energiepolitik des Landes mit sich bringt.

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