Türkiye

Ilısu Dam — 1,200 MW Wasserkraft

Wasserkraft Erneuerbar Überprüft am

Ilısu Dam ist ein 1,200 MW Wasser Kraftwerk in Türkei. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.

Kapazität
1,200 MW

Installiert

Inbetriebgenommen
2006

Inbetriebnahmejahr

Besitzer
State Hydraulic Works (DSI)

Betreiber

Standort
37.53, 41.85

Koordinaten

Einblicke

#22
größte in Türkei
#241
weltweit größte Wasserkraft-Anlage
#1,870
weltweit größte
2006
22 Jahre neuer als der Durchschnitt
42
betrieben von State Hydraulic Works…
11
Kraftwerke im Umkreis von 100 km

Technische Details

Brennstofftyp
Wasserkraft
Kapazität
1,200 MW
Inbetriebgenommen
2006
Status
Operational
Besitzer
State Hydraulic Works (DSI)
Land
Türkiye
Koordinaten
37.531, 41.849
Wikipedia
Link

CO₂-Fußabdruck

Jährliches CO₂
100,915 t

Tonnen / Jahr

Lebensdauer CO₂
8.1M t

über ~80 Jahre

Intensität
24 g

Geschätzte gCO2/kWh

Jährliche Emissionen entsprechen

21,938
Autos pro Jahr
13,455
Haushalte pro Jahr
4.6M
Bäume zum Ausgleich

Erneuerbare Quelle – nur Lebenszyklus-Emissionen (Material/Bau), keine direkte Verbrennung. Rechner öffnen

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About this plant

Der Ilısu-Staudamm ist ein bedeutendes hydroelektrisches Kraftwerk in der Türkei, das eine installierte Leistung von 1200 MW aufweist. Er wurde im Jahr 2006 in Betrieb genommen und spielt eine zentrale Rolle im Energiesektor des Landes. Der Damm befindet sich am Tigrisfluss in der Provinz Siirt und ist Teil eines umfassenden Entwicklungsprojekts, das darauf abzielt, die Energieproduktion der Türkei zu erhöhen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Die Nutzung von Wasserkraft als erneuerbare Energiequelle ist besonders wichtig für die Türkei, die bestrebt ist, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren und nachhaltige Energiequellen zu fördern. Hydroelektrische Energie wird durch die Umwandlung der kinetischen Energie von fließendem Wasser in elektrische Energie erzeugt. Der Ilısu-Staudamm nutzt die Wasserströmungen des Tigris, um Turbinen anzutreiben, die Strom erzeugen. Diese Technologie ist nicht nur effizient, sondern auch umweltfreundlicher im Vergleich zu fossilen Brennstoffen, da sie keine schädlichen Emissionen verursacht. Dennoch hat der Bau des Ilısu-Staudamms auch umstrittene ökologische und soziale Auswirkungen. Der Damm hat zur Überschwemmung großer Flächen geführt, was zur Verdrängung von Gemeinden und zur Zerstörung von wichtigen archäologischen Stätten in der Region geführt hat. Kritiker argumentieren, dass solche Umweltauswirkungen die nachhaltigen Vorteile der Wasserkraft in Frage stellen. Trotz dieser Bedenken ist der Ilısu-Staudamm ein strategischer Bestandteil der Energiepolitik der Türkei, die darauf abzielt, die Energieversorgung für die wachsende Bevölkerung und die Industrie zu sichern. Die erbrachte Leistung des Damms trägt zur Stabilität des nationalen Stromnetzes bei und unterstützt das wirtschaftliche Wachstum des Landes. Zudem hat der Damm das Potenzial, Überschwemmungsrisiken zu mindern und Wasserressourcen effizient zu verwalten. In der regionalen Perspektive hat der Ilısu-Staudamm auch politische Dimensionen, da er in einem geopolitisch sensiblen Gebiet liegt, das von mehreren Ländern beansprucht wird. Die Wassernutzung des Tigris hat Auswirkungen auf die Nachbarländer, und die Türkei muss daher diplomatische Beziehungen pflegen, um mögliche Konflikte um Wasserressourcen zu vermeiden. Insgesamt ist der Ilısu-Staudamm ein Schlüsselprojekt, das sowohl die Energieversorgung der Türkei stärkt als auch komplexe Herausforderungen in Bezug auf Umwelt und internationale Beziehungen mit sich bringt.

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