Japan

Ohi — 4,710 MW Kernkraft

Kernkraft Überprüft am

Ohi ist ein 4,710 MW Kernenergie Kraftwerk in Japan. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.

Kapazität
4,710 MW

Installed

Inbetriebgenommen
1976

Year online

Besitzer
Kansai

Operator

Standort
35.54, 135.65

Koordinaten

Insights

#10
largest in Japan
#32
largest Kernkraft worldwide
#106
largest worldwide
1976
12 yrs older than avg
16
operated by Kansai
41
plants within 100 km

Technische Details

Brennstofftyp
Kernkraft
Kapazität
4,710 MW
Inbetriebgenommen
1976
Status
Operational
Besitzer
Kansai
Land
Japan
Koordinaten
35.542, 135.654

CO₂-Fußabdruck

Jährliches CO₂
420,848 t

tonnes / year

Lebensdauer CO₂
21,042,396 t

over ~50 yrs

Intensity
12 g

Geschätzte gCO2/kWh

Jährliche Emissionen entsprechen

91,489
Autos pro Jahr
56,113
Haushalte pro Jahr
19,129,451
Bäume zum Ausgleich

Indicative estimate from standard life-cycle emission and capacity factors — not a measured figure. Open calculator

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About this plant

Das Kernkraftwerk Ohi, mit einer Gesamtleistung von 4710 Megawatt, befindet sich in der Präfektur Fukui in Japan und wird von der Kansai Electric Power Company betrieben. Als eines der bedeutendsten Kernkraftwerke Japans spielt Ohi eine zentrale Rolle in der Energieversorgung des Landes. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 wurde die Nutzung von Kernenergie in Japan stark eingeschränkt, jedoch hat Ohi, wie auch andere Anlagen, eine wichtige Funktion bei der Wiederherstellung der Energieversorgungssicherheit übernommen. Die Anlage trägt zur Stabilität des japanischen Stromnetzes bei und hilft, den Bedarf an fossilen Brennstoffen zu reduzieren, was im Kontext der globalen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels von großer Bedeutung ist.

Das Kraftwerk Ohi nutzt Uran als Brennstoff für die Kernspaltung. Die technische Auslegung umfasst Druckwasserreaktoren (PWR), die eine hohe Effizienz bei der Stromerzeugung aufweisen. Der Brennstoff wird in Form von zylindrischen Pellets in Brennelementen verwendet, die in den Reaktorkern eingesetzt werden. Durch die kontrollierte Spaltung der Uranatome wird eine enorme Menge an Wärme erzeugt, die zur Erzeugung von Dampf verwendet wird. Dieser Dampf treibt Turbinen an, die wiederum Strom erzeugen. Die Technologie der Druckwasserreaktoren ist in vielen Ländern verbreitet und gilt als zuverlässig und sicher, wenngleich die Anforderungen an die Sicherheit und die Überwachung von Kernkraftwerken besonders hoch sind.

Die Umweltwirkungen des Kernkraftwerks Ohi sind komplex. Einerseits produziert die Anlage während des Betriebs keine direkten CO2-Emissionen, was sie zu einer relativ umweltfreundlichen Energiequelle im Vergleich zu fossilen Brennstoffen macht. Andererseits gibt es Bedenken hinsichtlich der langfristigen Entsorgung von radioaktivem Abfall, der bei der Kernspaltung entsteht. Japan verfolgt einen rigorosen Ansatz zur Abfallbewirtschaftung, der darauf abzielt, die Umwelt und die öffentliche Gesundheit zu schützen. Zudem wird die Sicherheit der Anlagen kontinuierlich überwacht, um das Risiko von Unfällen zu minimieren.

Regionale Bedeutung hat das Kernkraftwerk Ohi ebenfalls, da es nicht nur für die Stromversorgung der umliegenden Gemeinden, sondern auch für die industrielle Infrastruktur des Kansai-Gebiets von wesentlicher Bedeutung ist. Die Region ist ein wirtschaftliches Zentrum Japans, und eine zuverlässige Energieversorgung ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der industriellen Aktivitäten. Trotz der Herausforderungen, die mit der Kernenergienutzung verbunden sind, bleibt Ohi ein wichtiger Bestandteil der Energiepolitik Japans und spielt eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung der Energieversorgung in der Region.

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