Santa María de Garoña Kernkraftwerk ist ein 466 MW Kernenergie Kraftwerk in Spanien. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.
Installiert
Inbetriebnahmejahr
Betreiber
Koordinaten
Einblicke
Standort
Technische Details
- Brennstofftyp
- Kernkraft
- Kapazität
- 466 MW
- Inbetriebgenommen
- 1966
- Status
- Operational
- Besitzer
- Nuclenor
- Land
- Spain
- Koordinaten
- 42.775, -3.208
- Wikipedia
- Link
CO₂-Fußabdruck
Tonnen / Jahr
über ~50 Jahre
Geschätzte gCO2/kWh
Jährliche Emissionen entsprechen
Richtwert auf Basis von Standard-Lebenszyklus-Emissions- und Kapazitätsfaktoren – kein gemessener Wert. Rechner öffnen
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About this plant
Das Nuklearkraftwerk Santa María de Garoña, mit einer installierten Leistung von 466 Megawatt, befindet sich in Spanien und wurde 1966 in Betrieb genommen. Es wird von der Gesellschaft Nuclenor betrieben und ist eines der ältesten Kernkraftwerke des Landes. Santa María de Garoña spielt eine bedeutende Rolle im spanischen Energiesektor, insbesondere in der Bereitstellung stabiler und zuverlässiger Energie während Zeiten hoher Nachfrage. Das Kraftwerk nutzt Uran als Brennstoff, das in Form von Uranoxid (UO2) vorliegt. Die Brennelemente werden in speziellen Reaktoren verwendet, die den Prozess der Kernspaltung ermöglichen, um Wärme zu erzeugen, die dann zur Stromerzeugung genutzt wird. Der Prozess ist effizient und ermöglicht eine hohe Energiedichte, was bedeutet, dass eine relativ kleine Menge Uran eine große Menge Energie erzeugen kann. Dies ist besonders wichtig in einem Land wie Spanien, das bestrebt ist, seine Energieunabhängigkeit zu erhöhen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Die Umweltauswirkungen der Kernenergie sind ein oft kontroverses Thema. Während das Kernkraftwerk Santa María de Garoña keine direkten CO2-Emissionen erzeugt, gibt es Bedenken hinsichtlich der langfristigen Lagerung von radioaktivem Abfall und den potenziellen Risiken bei einem Störfall. Dennoch hat das Kraftwerk durch seine Betriebsweise zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in Spanien beigetragen, insbesondere im Vergleich zu fossilen Brennstoffen. Regional hat das Kraftwerk eine wichtige wirtschaftliche Rolle gespielt, indem es Arbeitsplätze geschaffen und zur Entwicklung der Infrastruktur in der Umgebung beigetragen hat. Die Nähe zu Wohngebieten und landwirtschaftlich genutzten Flächen hat jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und des Umweltschutzes aufgeworfen. In den letzten Jahren gab es Diskussionen über die Zukunft des Kraftwerks, insbesondere in Bezug auf die Lebensdauer der Anlage und die Frage, ob sie weiterhin betrieben oder stillgelegt werden sollte. Die Debatte über die Nutzung von Kernenergie in Spanien ist komplex und spiegelt die unterschiedlichen Ansichten über Energiebedarf, Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung wider. Insgesamt bleibt das Nuklearkraftwerk Santa María de Garoña ein bedeutendes Element in der spanischen Energiepolitik und wird weiterhin im Kontext der globalen Bemühungen um nachhaltige Energieerzeugung und Klimaschutz betrachtet.
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