EL CHOCON ist ein 1,200 MW Wasser Kraftwerk in Argentinien. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.
Installiert
Inbetriebnahmejahr
Betreiber
Koordinaten
Einblicke
Standort
Technische Details
- Brennstofftyp
- Wasserkraft
- Kapazität
- 1,200 MW
- Inbetriebgenommen
- 1975
- Status
- Operational
- Besitzer
- H. EL CHOCON SA
- Land
- Argentina
- Koordinaten
- -39.258, -68.748
CO₂-Fußabdruck
Tonnen / Jahr
über ~80 Jahre
Geschätzte gCO2/kWh
Jährliche Emissionen entsprechen
Erneuerbare Quelle – nur Lebenszyklus-Emissionen (Material/Bau), keine direkte Verbrennung. Rechner öffnen
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About this plant
Das Wasserkraftwerk El Chocón, mit einer installierten Leistung von 1200 MW, spielt eine entscheidende Rolle im Energiesektor Argentiniens. Es wurde 1975 in der Provinz Neuquén in Argentinien in Betrieb genommen und gehört der H. EL CHOCON SA. Als eines der größten Wasserkraftwerke des Landes nutzt es die Energie des Flusses Limay, um elektrische Energie zu erzeugen. Die Nutzung von Wasser als primäre Energiequelle ist nicht nur nachhaltig, sondern auch entscheidend für die Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen in Argentinien. Der Betrieb des Kraftwerks trägt wesentlich zur Stabilität und Diversifizierung des nationalen Stromnetzes bei, insbesondere in einer Zeit, in der die Nachfrage nach Energie in der Region stetig steigt.
Das Wasserkraftwerk El Chocón nutzt die kinetische Energie von fließendem Wasser, um Turbinen anzutreiben, die dann elektrische Energie erzeugen. Diese Technologie ist besonders effizient und umweltfreundlich, da sie keine schädlichen Emissionen produziert, die mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe verbunden sind. Die Wasserkraft hat zudem den Vorteil, dass sie eine relativ konstante Energiequelle darstellt, die in der Lage ist, Schwankungen im Stromverbrauch auszugleichen. Das Kraftwerk wird durch einen großen Stausee versorgt, der nicht nur zur Energieproduktion, sondern auch zur Regulierung des Wasserflusses und zur Hochwasserschutz dient.
Die Umweltwirkungen des El Chocón-Kraftwerks sind insgesamt positiv, da es eine saubere Energiequelle darstellt, die die CO2-Emissionen im Vergleich zu Kohle- oder Gaskraftwerken erheblich reduziert. Dennoch gibt es auch ökologische Herausforderungen, die mit der Schaffung von Staudämmen und der Veränderung natürlicher Wasserläufe verbunden sind. Die Ansiedlung von Flora und Fauna in der Umgebung des Stausees hat sich verändert, was zu einer gewissen Besorgnis hinsichtlich der Biodiversität geführt hat. Dennoch werden kontinuierliche Anstrengungen unternommen, um die Umweltauswirkungen zu minimieren und die ökologische Balance in der Region zu bewahren.
Regionale Bedeutung erlangt das Kraftwerk durch seine Rolle als Stabilitätsanker im argentinischen Stromnetz. Es versorgt nicht nur die umliegenden Städte und Gemeinden mit Strom, sondern trägt auch zur wirtschaftlichen Entwicklung der Provinz Neuquén bei, indem es Arbeitsplätze schafft und Investitionen in die Infrastruktur anzieht. Darüber hinaus spielt das Kraftwerk eine Schlüsselrolle in der Strategie Argentiniens zur Förderung erneuerbarer Energien, indem es als Beispiel für erfolgreiche Wasserkraftnutzung dient. Insgesamt ist El Chocón ein essenzieller Bestandteil der argentinischen Energieversorgung und ein Symbol für den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen.
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