Japan

Takehara-Kraftwerk — 1,300 MW Kohle

Kohle Überprüft am

Takehara-Kraftwerk ist ein 1,300 MW Kohle Kraftwerk in Japan. Standort, Kapazität und technische Details anzeigen.

Kapazität
1,300 MW

Installiert

Inbetriebgenommen
1978

Inbetriebnahmejahr

Besitzer
J-POWER

Betreiber

Standort
34.34, 132.96

Koordinaten

Einblicke

#89
größte in Japan
#635
weltweit größte Kohle-Anlage
#1,645
weltweit größte
1978
19 Jahre älter als der Durchschnitt
15
betrieben von J-POWER
34
Kraftwerke im Umkreis von 100 km

Technische Details

Brennstofftyp
Kohle
Kapazität
1,300 MW
Inbetriebgenommen
1978
Status
Operational
Besitzer
J-POWER
Land
Japan
Koordinaten
34.337, 132.957

CO₂-Fußabdruck

Jährliches CO₂
5.1M t

Tonnen / Jahr

Lebensdauer CO₂
205.4M t

über ~40 Jahre

Intensität
820 g

Geschätzte gCO2/kWh

Jährliche Emissionen entsprechen

1.1M
Autos pro Jahr
684,798
Haushalte pro Jahr
233.5M
Bäume zum Ausgleich

Richtwert auf Basis von Standard-Lebenszyklus-Emissions- und Kapazitätsfaktoren – kein gemessener Wert. Rechner öffnen

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About this plant

Das Takehara-Kraftwerk ist ein bedeutendes Kohlekraftwerk in Japan mit einer installierten Kapazität von 1300 MW. Es wurde 1978 in Betrieb genommen und gehört der J-POWER, einem der führenden Energieversorger des Landes. Das Kraftwerk spielt eine wesentliche Rolle in der japanischen Energieversorgung und trägt zur Stabilität des Stromnetzes bei, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage. Die Nutzung von Kohle als primäre Energiequelle ist charakteristisch für viele Kraftwerke in Japan, obwohl das Land nach der Fukushima-Katastrophe im Jahr 2011 seine Energiepolitik überdenken musste und verstärkt auf erneuerbare Energien setzt.

Kohle ist ein fossiler Brennstoff, der durch Verbrennung zur Stromerzeugung genutzt wird. Die Verbrennung von Kohle im Takehara-Kraftwerk erfolgt in einem thermischen Prozess, bei dem die chemische Energie der Kohle in Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme wird verwendet, um Wasser zu Dampf zu erhitzen, der dann Turbinen antreibt, die elektrische Energie erzeugen. Die Wahl von Kohle als Brennstoff bietet einige Vorteile, darunter eine relativ hohe Verfügbarkeit und Kosteneffizienz im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen. Dennoch bringt die Kohlenutzung erhebliche Umweltprobleme mit sich, insbesondere in Bezug auf die Emission von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen.

Die Umweltauswirkungen des Takehara-Kraftwerks sind ein zentraler Aspekt seiner Betriebsführung. Kohlekraftwerke sind bekannt für ihre hohen CO2-Emissionen, die zur globalen Erwärmung beitragen. Darüber hinaus können sie schädliche Stoffe wie Schwefeldioxid (SO2) und Stickoxide (NOx) freisetzen, die zur Luftverschmutzung und gesundheitlichen Problemen in der Umgebung führen können. In den letzten Jahren hat die J-POWER jedoch Anstrengungen unternommen, um die Emissionen zu reduzieren und die Effizienz des Kraftwerks zu verbessern, unter anderem durch den Einsatz moderner Technologien zur Rauchgasreinigung.

Das Takehara-Kraftwerk hat auch eine bedeutende regionale Bedeutung, da es eine wichtige Energiequelle für die Präfektur Hiroshima und die umliegenden Gebiete darstellt. Es sichert nicht nur die Stromversorgung für Haushalte und Unternehmen, sondern unterstützt auch die wirtschaftliche Entwicklung der Region. In einem Land, das durch Naturkatastrophen wie Erdbeben und Taifune anfällig ist, ist eine zuverlässige Energieversorgung von entscheidender Bedeutung. Trotz der Herausforderungen der Kohlenutzung ist das Takehara-Kraftwerk ein Schlüsselelement in Japans Energiemix und wird voraussichtlich weiterhin eine Rolle in der Energiezukunft des Landes spielen, während Japan bestrebt ist, den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen zu vollziehen.

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